Warum nehmen Sie nicht ab - EssMedizin für dich
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Warum nehmen Sie nicht ab

Dieses Thema betrifft uns wohl alle. Wir sind eine Gesellschaft, die aus dem Überfluss heraus krank wird. Wir leiden keinen Hunger, aber wir haben einen Mangel an guten Ideen, die größte Volksseuche der Weltbevölkerung zu bekämpfen: die Fettleibigkeit.

Sie haben es aber sicher schon bemerkt: Es dauert lange, um dick zu werden, und es geht auch nicht in einer Sitzung beim Diätberarter wieder weg. Bei der Essmedizin ist keine spezielle Diät vonnöten, sonder ein radikales Umdenken im Umgang mit der Nahrung. Folgende Punkte sind zu beachten:

 

1. Iss die Hälfte.
Das klingt ziemlich abgedroschen, ist es auch. Dennoch: Denken Sie an das Fassungsvermögen Ihres Magens. Ein Drittel feste Nahrung, ein Drittel Wasser, ein Drittel bleibt frei. Das ist die goldene Regel.

Pro Mahlzeit reicht die Menge an fester Nahrung, die in die beiden übereinandergelegten Hände passt! Ohne eine zu große Magendehnung durch ein Zuviel an Nahrung kommt es auch zu keiner Überproduktion an Magensäure und die Nahrung kann gut aufgeschlossen an den Dünndarm übergeben werden. Die Bauchspeicheldrüse verrichtet brav ihre Arbeit und die Gallenflüssigkeit kommt punktgenau im Zwölffingerdarm an.

 

2. Iss artegerecht.
Das ist ein guter Leitfaden für uns Menschen verwertbare Nahrung zu finden. Fleisch ist nicht artgerecht. Der Mensch ist anatomisch und verdauungstechnisch an den Konsum großer Mengen tierischem Eiweiß nicht gut angepasst. Reduzieren Sie die Menge an Fleisch und Fleischprodukten auf Ihrem Speiseplan. Vermeiden Sie ein Zuviel an Kuhmilchprodukten.

 

Meiden Sie kohlenhydratreiche Nudelgerichte, Fertigpizzen, Torten und Nachspeisen. Essen Sie stattdessen Currys und klar Suppen ung Gerstengerichte. Die Gerste gehört zu den Süßgräsern, kommt aus dem Vorderen Orient und dem östlichen Balkan und ist besonders reich an Vitaminen sowie Aminosäuren. Gerste ist allerdings nicht glutenfrei.

Rollgerste erhält man durch das Schleifen des Gerstenkorns. Tsampa, die tibetische Variante der Gerste, entsteht durch Mahlen und Rösten der Gerstenkörner.

 

Trinken Sie nach den Hauptmahlzeiten warmes Wasser oder Tee, keine Schnäpse oder andere Alkoholika. Der Verdauungsschnaps ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Schnapsidee, da Alkohol sehr kalorienreich ist und die Leber belastet.

 

Verwenden Sie keine Fertigsaußen und Salatdressings. Diese enthalten Konservierungsstoffe. Steigern Sie die Menge an ballststoffreicher Nahrung im Hauptgang. Essen Sie sehr bittere Salate und Gemüse (Bittermelone, Endivien-, Löwenzahn-, Rucola- und Radicchiosalat) vor dem eigentlichen Hauptgang.

 

Abnehmen kann aber nur in der Kombination eine Reduzierung der Nahrungsmenge mit regelmäßiger Bewegung wirklich funktionieren. Vergessen Sie Reduktionsdiäten. Folgen Sie Ihrem Menschenverstand.

 

3. Iss typgerecht.
Das ist gemeinsam mit Punkt 2 der Schlüssel zum Erfolg. Ermitteln Sie Ihr Persönlichkeitsprofil und essen Sie gemäß Ihres Persönlichkeitstyps. Sie brauchen weder zu hungern noch auf alles Schmackhafte zu verzichten. Fehler sind erlaubt. Passieren sie innerhalb der typgerechten Ernährung, sind die Auswirkungen der Fehler relativ gering.

 

4. Vertraue den Naturstoffen.
„Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Naturstoffe lenken. Besonders hervorzuheben sind hier Folgende:

  • Bitterstoffe
    Bitterstoffe fördern den Appetit und wirken über die Leber heilsam bei Vergiftungen, zudem bei viralen Infekten, Entzündungskrankheite und Kreislaufbeschwerden. Außerdem reduzieren Sie nachhaltig Körperfett und verbessern die Stuhl- und Urinausscheidung. Sie sorgen für die nötige Wachheit und erhöhen die körperliche Leistungsbereitschaft. Bitterstoffe geben Power.

 

  • Ellagsäure
    Ellagsäure ist ein Polyphenol, das in nennenswerter Konzentration in Himbeeren, Erdbeeren und Granatäpfeln vorkommt. Man kann von einem Schutzmolekül mit Antikrebseigenschaften sprechen. Die Ellagsäure ist ebenfalls in hoher Konzentration in der Myrobalane vertreten.

 

  • Bittermelone
    Die Frucht enthält insulin-ähnliche Peptide, Charantin und Momordicin. Weitere Inhaltsstoffe sind Proteine mit antiviraler Wirkung sowie Alkaloiden und Saponinen aus der Gruppe der Momordine. Außerdem sind Kalzium, Carotin, Riboflavin, Vitamin A und Vitamin C enthalten. Eine Studie aus dem Jahr 2005 zeigte, dass Bittermelonenextrakte nicht nur antiadipös wirken, sondern auch die Rate der Fettsäureoxidation erhöhen kann.

 

  • Maitake
    Maitake ist ein traditioneller Heilpilz, reich an bioaktiven Stoffen und wichtigen Vitaminen (wie Vitamin B1, B2, D, Niacin, Biotin und Folsäure) – sowie Mineralstoffen und Spurenelementen (wie Eisen, Zink, Kalium, Magnesium und Phosphor). Bemerkenswert ist, dass Maitake den Einbau von Triglyceriden in Fettzellen verhindert. Bei einer Einnahme des Heilpilzes über mehrere Monate zeigte sich im Tierversuch ein Sinken des Cholesterinspiegels, der Blutfettwerte und des Blutdrucks. Zudem enthält Maitake ungesättigte Fettsäuren wie Oleinsäure und Linolensäure sowie hypophosphorige Säuren und Lecithin.

Ausführlichere Informationen finden Sie hier: https://wissen.forumviasanitas.org/media/pdf/Naehrstofftipps/Naehrstofftipp_10019221_Stoffwechselaktivierung_naturheilkundlich_V1.0.pdf

1 Comment

  • Bernd Neier

    Bernd Neier

    16.01.2019 at 09:44

    Ich hatte das Problem Gewicht zu steigern.

    Deshalb nehme ich Öle und trinke viel Wasser und esse sehr viel Gerstenprodukte.
    Seit ich die Milchprodukte nicht mehr esse, Süßigkeiten auf ein minimum reduziert habe und nur noch einmal in der Woche Fleich und Fisch esse ist meine Darmsesorption deutlich verbessert.
    Auch greife ich auf pflanzliche Proteine zurück und das steigert meine Muskelmasse deutlich.

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